Fasten-Wandern-FAQs
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Was ist "Fasten-Wandern" überhaupt? »
Das kann in ein paar wenigen Worten gar nicht beschrieben werden. Fakt ist: unser Körper ist genetisch dazu in der Lage, eine Weile ohne feste Nahrung auszukommen. In unserer heutigen, zivilisierten Gesellschaft mit einem Überangebot an Nahrung, haben wir kaum noch Möglichkeiten, dies wahrzunehmen. "Zurück zu unseren Wurzeln" - "back to the roots", unseren natürlichen Fähigkeiten - das ist der eine Aspekt. Die Erkenntnis, dass man nicht von ständigem Essen abhängt, gibt einem ein gutes Vertrauensgefühl. Ein anderer Aspekt: Mit der Nahrung, auch z.B. über unsere Haut und unseren Atem, nehmen wir heutzutage viele Stoffe auf, die zum Teil krank machen. Beim Fasten-Wanden haben wir die Gelegenheit, viele dieser Stoffe, die sich in unseren Zellen festgesetzt haben, wieder auszuscheiden. Damit können wir unsere Gesundheit erhalten und stärken. - Für mich persönlich bedeutet Fasten-Wandern in erster Linie: Askese. Einmal "runter-konsumieren", die Einfachheit kennenlernen, in sich kehren (in sich "kehren" - ganz sprichwörtlich). Auch: Loslassen, vielleicht auch Wege zu unserem "Schöpfer", zu Gott, finden. Sich inspirieren lassen, sei es von "oben", sei es aus der Natur, sei es durch eine/n Mitwanderer/in. Wenn wir bereit dazu sind, eröffnen sich immer neue Wege, deren Beschreitung sich lohnt! - Viele kommen zum Fasten-Wandern - rein aus dem Beweggrund, abzuspecken. Sie werden Erfolg haben, aber nicht unbedingt "nachhaltig": Es kommt immer darauf an, welche Lebensweise man hinterher (wieder) oder ganz neu an den Tag legt. - Das Wandern in Verbindung mit dem Fasten wird Euch a) vom Fastenprozess ablenken - der Körper funktioniert für gewöhnlich ganz automatisch, b) Das Wandern beschleunigt den Stoffwechsel und damit die Ausscheidung, c) Ihr habt Gelegenheit, wieder Eure Augen zu öffnen für die Schönheiten der Natur: Ein erfüllter Tag, eine erfüllte Woche! d) Und ganz nebenbei bestehen auch gute Chancen, in der Gruppe Gleichgesinnte und neue Freunde zu finden! Kommt doch mal mit!
Der Unterschied zwischen Heilfasten und Fastenwandern »
Fasten kann für viele hilfreich sein, eine bereits ausgebrochene Krankheit zu überwinden. Wer gesundheitliche Probleme hat, sollte sich im Vorhinein über die Möglichkeiten des Heilfastens informieren. Hierzu gibt es z. B. spezielle Heilfastenkliniken. Das Fastenwandern ist weniger als Heilfasten, sondern vielmehr als vorbeugende Gesunderhaltung zu verstehen. Was sich über die Jahre hinweg an krank machenden Substanzen in unserem Körper abgelagert hat, kann durch viel Bewegung, zeitweisen Nahrungsverzicht und durch erhöhte Flüssigkeitszufuhr aus dem Körper hinausbefördert werden. Auch die überflüssigen Fettpölsterchen verringern sich dabei. Nach einer Fasten-Wander-Woche fühlen wir uns für gewöhnlich wie erfrischt und voller Tatendrang!
Weitere Beweggründe für das Fasten-Wandern »
Über das Erlebnis des Fastenwanderns haben wir die Gelegenheit zu einer anderen Betrachtungsweise unseres eigenen Lebens. Indem wir für eine Weile unserer Nahrung entbehren, rückt das Wesentliche im Leben wieder in den Vordergrund. Wir schauen über die Gipfel, hin zum weiten Horizont, bekommen sowohl wieder Überblick, Einblick als auch Ausblick. Wir entschlacken nicht nur körperlich, sondern auch geistig und seelisch. Wir specken ab, entgiften, haben Naturerlebnis pur und können uns auf die natürliche Ordnung zurückbesinnen (Fasten gab es schon in Urzeiten). Wir erleben Gemeinschaft, teilen Erlebnisse und begegnen auch wieder uns selbst. Wir finden neue Kraft, Inspiration und nicht selten auch neue Freundschaften!
Grober Ablauf einer typischen Fasten-Wander-Woche »
(je nach Örtlichkeit und organisatorischen Möglichkeiten abweíchend)
1. Tag:
Am Nachmittag: Anreise. Vorstellungsrunde und anschließende Wanderung.
Am Abend: Einführungsvortrag über das Fastenwandern.
Erste Fastenverpflegung: Gemüsebrühe und verschiedene Kräutertees
2. - 5. Tag:
Morgens:
Besinnliche Tageseinleitung, gymnastische Übungen.
Fastenverpflegung: Verschiedene Kräutertees.
Tagsüber:
Tageswanderung durch besonders Reiz volle Gegenden - mit Wanderpausen und Einbindung von Sehenswürdigkeiten.
Fastenverpflegung: Kräutertees und Gemüse-/Obstsafttrunk, evtl. ein Löffel Honig.
Abends:
Die Abende können gemeinsam gestaltet werden. Möglichkeiten bestehen z. B. für: Vorträge, auch von den Teilnehmer/Innen (Erfahrungen mit dem Fastenwandern, gesunde Ernährung, Erlebnisberichte), Anregungen zur Lebensführung, Meditation, Singen, Musizieren, Gedankenaustausch.
Fastenverpflegung: Gemüsebrühe und verschiedene Kräutertees. 6. Tag:
Im Laufe der Tageswanderung wollen wir mit dem Fasten „brechen" (im Englischen: "break fast"!): Wir beginnen mit einem Apfel (evtl. Rohkostteller am Abend).
7. Tag:
Abreise
Fastenverpflegung: Kräutertee und (je nach organisatorischen Möglichkeiten) Obstteller.
Das „Vor" und „Danach" »
Auf das Essen von heute auf morgen zu verzichten, funktioniert natürlich auch ohne Vorbereitung und ist gerade in der Gemeinschaft und abseits vom Alltag nicht besonders schwierig. Gern gebe ich den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einige Tipps, wie frau/man sich den Einstieg in die Fasten-Wander-Zeit noch erleichtern kann.
Wenn wir wollen, bietet uns die Zeit nach dem Fastenwandern die Chance, unsere bisherige Lebensführung zu ändern. Zum Beispiel:
- durch bewusste Auswahl unseres Essens
- durch Abkehr von schädlichen Gewohnheiten
- durch umsichtigeren Umgang mit sich selbst, mit anderen und mit unserer Umwelt
- durch gelegentliches Innehalten, z. B. wieder beim Fastenwandern!
Wie und mit was wollen wir unsere leere Schale wieder füllen?
Was wollen wir in unser weiteres Leben "hineingeben"?
Was ist eine "Fasten-Wanderung mit Traubenkur"? »
Gleich vorweg: Das Fasten-Wandern mit Traubenkur ist eine wunderbare, einfache und natürliche Möglichkeit zu entschlacken, das Blut zu reinigen und sein Immunsystem wieder zu stärken.
Vorbeugende Gesunderhaltung!
Schon die alten Griechen und Römer wussten von der Wunderwirkung der Traube. Bekannt ist auch die „Meraner Traubenkur“. Nun gibt es auch (wieder) die „Pfälzer Traubenkur“!
Fasten:
Es gibt die unterschiedlichsten Motivationsgründe, eine Weile zu fasten. Bei den meisten meiner Teilnehmer/innen steht der gesundheitliche Aspekt im Vordergrund: den Körper einmal wieder von schädlichen Stoffen, die sich im Laufe der Zeit in den Zellen abgelagert haben, befreien. Fasten bedeutet aber auch, einmal wieder zu sich zu kommen, den Alltag von einem anderen Blickwinkel zu betrachten.
Wandern:
Beim Wandern (ca. 4- 6 Stunden am Tag), kommt man wieder in guten Kontakt mit der Natur, kann an frischer Luft mal so richtig auftanken, frische Kraft schöpfen. In der Gemeinschaft bereitet das Wandern noch mehr Spaß und man ist von den Gedanken ans Essen abgelenkt.
Fasten-Wandern mit Traubenkur:
Bei dieser Fastenform nehmen wir neben Getränken wie Wasser oder Kräutertee ausschließlich gut gereifte Bio-Trauben zu uns, die zuvor ausreichend gekaut werden. Vielfältige Vitamine und Mineralstoffe helfen, unseren Vitalstoffhaushalt wieder zu füllen. Und gerade in den Schalen und Kernen der Traube befinden sich wichtige Anti-Oxidantien, sogenannte „Radikalfänger“, die zellregenerierend und zellschützend wirken.
Um dem Aspekt des Fastens gerecht zu werden (Entschlackung), essen wir pro Tag „nur“ zwischen 1 – 1,5 kg Trauben. Nach meiner Erfahrung genügt dies auch, um keinen Hunger zu verspüren, vorausgesetzt, wir haben uns zuvor ein bisschen auf die Fastenkur vorbereitet (Anleitung folgt bei Anmeldung). Im Vergleich zum Buchingerfasten fühlt man sich von Anfang an auch nicht müde oder schlapp. Im Gegenteil! Der Zucker in der Traube kann bei dieser Form des Fastens durch die Wanderaktivitäten direkt in Energie umgesetzt werden.
Ich selbst habe z.B. bei einer 4tägigen Fastenwanderung mit Traubenkur zuletzt ca. 3 kg Gewicht abgenommen. Außerdem hat meine Haut ein wunderbares, erfrischendes Aussehen bekommen. Und meine vorangegangene Kur im letzten Jahr war wohl mit ausschlaggebend dafür, dass ich im Winter keine einzige Erkältung hatte.
Die empfohlene Dauer einer Fasten-Wanderung mit Traubenkur liegt bei 10 Tagen.
Meine Aufgabe als Fasten-Wander-Leiterin
Wenn Sie an einer Fastenwanderung teilnehmen, sollten Sie sich bewusst darüber sein, dass Sie eigenverantwortlich handeln. Ich gehe davon aus, dass Sie keine Medikamente nehmen und sich gesund fühlen. Ich selbst faste seit 2007 zwei Mal im Jahr, weil es mir einfach gut tut und ich mich hinterher wie erfrischt fühle. Mit dieser Erfahrung, zusammen mit meinen weiteren Kenntnissen, die ich beim Intensiv-Seminar der Fasten-Wander-Leiter-Ausbildung (Fasten-Wander-Verein e.V.) erworben habe, begleite ich Sie gern bei Ihrem eigenen Fastenprozess. Die Fastenwanderungen werden nicht ärztlich betreut.
Wenn man die Fastenwanderer fragt...
Natürlich erlebt jede/r das Fastenwandern anders. Ich frage immer einmal wieder die Teilnehmer nach ihrer Motivation zum Fastenwandern. Hier sind einige Antworten zusammengefasst:
- Man fühlt sich wie verjüngt, aktiv, voller Lebensfreude...
- Andere gesundheitliche Gründe...
- Jetzt passt die Hose wieder!
- Ich wollte mal wieder etwas für mich tun, reinen Tisch machen, wieder zu mir kommen, Kraft schöpfen. Jetzt kann es weitergehen.
- Eine Woche nur an der frischen Luft - wundervoll erholsam!
- Wenn man eine Weile unterwegs ist, bekommt man auch wieder einen Blick für die Schönheiten der Natur.
- Fasten in der Gemeinschaft ist viel leichter als alleine zu Hause. Im Übrigen habe ich da beim letzten Fastenwandern jemanden kennen gelernt... ;-)
Melden Sie sich gern, wenn Ihr Interesse am Fastenwandern geweckt ist! Die Beschreibung der geplanten Fastenwanderwochen finden Sie unter "Alle Termine", Rubrik "Fasten-Wandern".




